Metering Systems
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Zahnraddosierpumpen für Blockaufspannung - MarSpin
DE

Diese Baureihe der Zahnraddosierpumpen wurden ursprünglich für das Spinnen feinster Fäden entwickelt - die typische Spinnpumpe aus erster Generation. Als reine 'Spinnpumpe' ist sie heute nur noch für sehr spezielle Anwendungen im Einsatz, z.B. für die Herstellung von Aramid- und Kohlefasern. In den übrigen Industriesegmenten wird sie jedoch häufig als Dosierpumpe benutzt und hier sind ihr nahezu keine Grenzen gesetzt.

Das Pumpenprogramm kann aufgrund der Vielzahl der Ausführungen nicht vollständig aufgeführt werden. Gleiches gilt für die Anwendungsbereiche. Bitte sprechen Sie uns an. Wir werden Sie ausführlich beraten und eine optimale Lösung für Sie finden.
  • Technische Daten
  • Material
  • Antriebsmöglichkeiten
  • Optionen


Zahnraddosierpumpen sind geeignet für die Dosierung von selbstschmierenden Flüssigkeiten ohne Füllstoffe.
Nichtschmierende und/oder feststoffgefüllte Flüssigkeiten auf Anfrage.

Grundfläche mm 66x70 80x122 155x200
Fördervolumen ccm/U 0,1-10 10-70 70-250
Gegendruck bar      

 

Material Einsatzbedingung zulässige Betriebstemperatur
max. °C
Reinigungstemperatur °C
E20

hochchromlegierter Sonderstahl, Zusätze von Vanadium, Wolfram und Molybdän

  • für größere Fördermengen ab 30 ccm/U
400 500

F16
hochwolfram-, vanadium- und chromlegierter Hochleistungsschnellarbeitsstahl

  • außerordentlich verschleißfest
  • speziell für Mahr gefertigt
450 550

F24
molybdän-, wolfram-, vanadium- und chromlegierter Hochleistungsschnellarbeitsstahl

  • hochverschleißfest
450 550

Hastelloy
säurebeständige Nickellegierung,  Zusätze von Molybdän und Chrom

  • sehr gute Beständigkeit, speziell bei mineralischen und organischen Säuren
250 300

N17
hochchromlegierter korrosionsbeständiger Stahl, Zusätze von Nickel, Molybdän und Titan

  • gute Beständigkeit
  • gute Schweißbarkeit
  • für höhere Temperaturen einsetzbar
  • geeignet in Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Apparate- und Rohrleitungsbau
300 400

N19
hochchromlegierter korrosionsbeständiger
Stahl, Zusätze von Molybdän und Vanadium

  • optimale Vereinigung von Korrosionsfestigkeit und Verschleißwiderstand
  • für chemisch aggressive Medien
180 200

Diese Materialien werden kombiniert eingesetzt.

N31
hochchromlegierter korrosionsbeständiger Stahl, Zusätze von Molybdän und Vanadium

Stellite S2-Legierung
auf Kobaltbasis mit hohem Chromanteil und Zusätzen von Wolfram und Nickel

  • sehr gute Beständigkeit und Polierbarkeit
  • geeignet in Lebensmittel- und Pharmaindustrie
     
  • hochverschleißfest
  • korrosionsbeständig

150

300

N33
hochchromlegierter korrosionsbeständiger Stahl, Zusätze von Nickel, Molybdän und Mangan

N33-4
hochchromlegierter korrosionsbeständiger Stahl, Zusätze von Nickel, Molybdän und Mangan

  • hohe Härte bei hervorragender Korrosionsbeständigkeit
  • für hochbeanspruchte Bauteile

180



 

 

200



 

 



Beschichtung

Eine bedeutende Stellung bei der Entwicklung neuer Produkte nehmen Beschichtungstechnologien ein. Die verschiedenen Beschichtungstechnologien erweitern die Einsatzmöglichkeiten der eingesetzten Grundwerkstoffe. Darüber hinaus vermindert eine Beschichtung Reibungs, Verschleiß und Korrosion. Grundsätzlich können die benannten Werkstoffe je nach Ausführung beschichtet werden.
 

DLC-Beschichtung

Diamond-Like Carbon (DLC) „diamantähnliche Kohlenstoff-Beschichtung“ verbessert die Gebrauchseigenschaften:

  • hohe Oberflächenhärte
  • hoher Verschleißschutz
  • geringerer Reibungskoeffizient
  • besserer Korrosionsschutz gegenüber aggressiven Medien
  • höherer chemischer Widerstand / Stabilität
  • Antihaftwirkung (reduzierte Anhaftung von Polymeren und anderen Materialien)
  • hohe Temperaturfestigkeit bis 250°C
  • Exzellente Maßhaltigkeit (keine Veränderung der Mahr- / Feinpruef-spezifischen hohen Fördergenauigkeiten)
  • hohe Wirtschaftlichkeit durch längere Standzeiten und Verbesserung der technologischen Eigenschaften

DLC-Schichten sind biokompatibel und ermöglichen auch den Einsatz in der Lebensmittelindustrie und im medizinischen Bereich.

Die Pumpenwelle ist in folgenden Ausführungen verfügbar:

  • Mitnehmerwelle
  • herausgeführte Welle


Zahnradpumpe mit Antrieb

  • Grundplatte
    • mit Anschlußblock
  • Kupplung
    • Bogenzahn-Kupplung
    • Gelenkwellen
    • Ganzstahlkupplung
    • Magnetkupplung
  • Motor
    • Asynchrongetriebemotor
    • Servomotor / Servogetriebemotor
    • Synchrongetriebemotor


Die Antriebseinheiten werden entsprechend der Einsatzbedingungen ausgelegt.

Dichtungssysteme der Zahnradpumpe

  • Stopfbuchsabdichtung
  • Radialwellendichtring
  • Labyrinthdichtung
  • Gleitringdichtung
  • Magnetkupplung


 

Atex- Richtlinie II2Gc

Eine Ausführung gemäß Atex-Richtline kann für die Pumpe als auch für den Antrieb erfolgen.

 

Temperierung der Zahnradpumpe

Eine Temperierung kann sowohl elektrisch als auch flüssig erfolgen.